Autonome Provinz Bozen

Provincia Autonoma di Bolzano
Abteilung 28 Ripartizione 28
Natur, Landschaft und Raumentwicklung Natura, Paesaggio e Sviluppo del Territorio
Kategorie Bezeichnung Kartei Nummer
categoria denominazione num. cartella
NDMH Naturdenkmal: hydrologisch Schrottner Ferner
NDM090/P16
MONI Monumento naturale: idrologico Ghiacciaio del Ceppo o Vedretta della Croda
Rechtsgrundlagen
fondamenti giuridici
Art Nr. Datum Titel Amtsblatt Nr. vom Bemerkung
tipo num. data titolo bollettino uff. del nota
D.L.H. 165/V/81 10.04.1985 Genehmigung der Überarbeitung des Naturparkes "Texelgruppe" 41 10.09.1985 erste Überarbeitung
D.P.G.P. Approvazione della rielaborazione del Parco Naturale "Gruppo di Tessa" prima rielaborazione
D.L.H. 15 15.03.1976 Genehmigung der landschaftlichen Unterschutzstellung "Naturpark Texelgruppe" 21 18.05.1976 Erstausweisung, außer Kraft
D.P.G.P. Approvazione del vincolo paesaggistico "Parco Naturale Gruppo di Tessa" prima individuazione, fuori vigore
Fläche / Superficie (m2) 270.774
Gemeinden Katastralgemeinde
comuni Comune catastrale
Schnals Katharinaberg
Senales Monte S. Caterina
Forststationen
Stazioni forestali
Naturns
Naturno
Örtlichkeit: Pfossental. Südwestlich des Schrottner (2998 m).
localitá: Val di Fosse. A sudovest della Croda (2998 m).
Meereshöhe / altezza s.l.m. von (m) / da (m) 2550
bis (m) / a (m) 2960
Charakteristic: Gletscher
caratteristica: Ghiacciaio
Beschreibung
descrizione
Der Schrottner Ferner befindet sich zwischen der Schwarzwand (3.170 m), dem Grubjoch (2.900 m) Richtung Johannesscharte und dem Schrottner (2.998 m). Der Schrottner Ferner hat eine west- nordwestliche Ausrichtung und das Schmelzwasser fließt auch dort Richtung Pfossental ab. Auffallend ist, dass in diesen etwa 500 m langen und etwa 250 m breiten Kessel in den Sommermonaten die umliegenden Berge dem Gletscher kaum Schatten spenden und dadurch höhere Temperaturen zustande kommen, was das Abschmelzen des Eises sicherlich beschleunigt. Der Schrottner Ferner wies vor etwa 20 Jahren eine Fläche von 30 ha auf. Heute sind nur noch an den nordseitig gelegenen Wandfüßen der Schwarzwand und des Felsgrates Richtung Grubjoch einzelne Eisflächen zu erkennen, welche eine Fläche von 6 ha ergeben. An den südseitig gelegenen Wandfüßen des Schrottners ist kein Eisfeld mehr zu erkennen. Da das Gestein des Schrottners sehr brüchig ist sind die Eismassen von meterhohem Schutt bedeckt, was bewirkt dass die Eismassen nicht der Sonne ausgesetzt sind und daher nicht mehr so leicht abschmelzen.
.
Drucken / Stampa