Autonome Provinz Bozen

Provincia Autonoma di Bolzano
Abteilung 28 Ripartizione 28
Natur, Landschaft und Raumentwicklung Natura, Paesaggio e Sviluppo del Territorio
Kategorie Bezeichnung Kartei Nummer
categoria denominazione num. cartella
BION Biotop: Naturschutzgebiet Raiermoos
BIO058/G01
BION Biotopo: Riserva naturale Raiermoos
Rechtsgrundlagen
fondamenti giuridici
Art Nr. Datum Titel Amtsblatt Nr. vom Bemerkung
tipo num. data titolo bollettino uff. del nota
B.L.R. 601 12.04.2010 Genehmigung des überarbeiteten Landschaftsplanes der Gemeinde Natz-Schabs 22 01.06.2010 erste Überarbeitung
D.G.P. Approvazione del piano paesaggistico rielaborato del Comune di Naz-Sciaves prima rielaborazione
D.L.H. 185/V/81 31.10.1986 Genehmigung von landschaftlichen Unterschutzstellungen in der Gemeinde Natz - Schabs 57 23.12.1986 Erstausweisung, außer Kraft
D.P.G.P. Approvazione di vincoli paesaggistici nel Comune di Naz - Sciaves prima individuazione, non piú in vigore
Fläche / Superficie (m2) 102.537
Gemeinden Katastralgemeinde
comuni Comune catastrale
Natz-Schabs Raas
Naz-Sciaves Rasa
Forststationen
Stazioni forestali
Brixen
Bressanone
Örtlichkeit: Raas
localitá: Rasa
Meereshöhe / altezza s.l.m. von (m) / da (m) 827
bis (m) / a (m) 831
Charakteristic: Feuchtgebiet
caratteristica: Zona umida
Biotoptyp: Feuchtgebiet
tipo di biotopo: Zona umida
Beschreibung
descrizione
Das Raier Moos ist mit 10 ha Fläche eines der größten Feuchtgebiete im Eisacktal. Es liegt in einer vom Gletscherton abgedichteten Mulde und wird von Quellen gespeist.
Im Nordabschnitt finden wir hauptsächlich die typischen Vegetationsgesellschaften der Quellmoore und Seggenrieder mit Seggen (Carex nigra, Carex panicea, Carex davalliana), Breitblättriges Wollgras (Eriophorum latifolium), Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre), Mehlprimel (Primula farinosa), Fettkraut (Pinguicula), Orchideen (Dactylorhiza incarnata, Epipactis palustris).
In der Senke im Süden ist eine offene Wasserfläche mit Schilf- und Rohrkolbenbeständen vorhanden, die in den 80er Jahren geschaffen wurde, nachdem ein früherer See vollkommen verlandet war. Der Moorsee ist Lebensraum für typische Wasserpflanzen und wichtig für die Fortpflanzung von Amphibien und Libellen.
Einige kuppenartige Erhebungen im Moor und besonders der Am Waldelebühel am Südwestrand sind ausgesprochene Trockenstandorte mit Fels- und Magerrasen, sodass wir hier auf kleinstem Raum eine ungewöhnliche Vegetationsvielfalt vorfinden
Der Waldrand und die Flurgehölze auf den Lesesteinwällen längs der Feldgrenzenweisen außerdem eine mannigfaltige Strauchvegetation auf. Dieser Lebensraum ermöglicht das Vorkommen einer besonders reichen Insekten-. Amphibien- uns Vogelfauna.
Das Raier Moos hat eine besondere Bedeutung als Rastplatz für zahlreiche Zugvögel und als Brutplatz für seltene Sumpfvögel.
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Gefährdung
minaccia
Störung durch den Fußballplatz.
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